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about Caissa
C a ï s s a
Muse des Schachspiels; der Ursprung ist nicht geklärt, zum
erstenmal tauchte C. auf bei Vida, später bei W. Jones, der 1763 die Gedichte »Advertisement
to Caïssa« (= Werbung für C.) und
»Caïssa, or the Game
at Chess« (= C., oder das
Schachspiel) verfaßte.
Aus "Das große Schachlexikon", Klaus Lindörfer, Orbis
Verlag, München 1991
[...] Caissa, das für die Schachspieler zuständige und von diesen in grauer
Vorzeit erfundene höhere Wesen, das je nach stilistischem Bedarf als Muse oder
Göttin apostrophiert wird.
Aus "Schach - Kleine Philosophie der
Passionen", Roswin Finkenzeller,
Deutscher Taschenbuch Verlag, München
1999
Caissa, die Göttin des Schachspiels, ist nicht nur die Tochter des Mars, sondern
auch der Aphrodite. [...] Wenige kennen sie wirklich; manche begegnen ihr, ohne
sie zu erkennen. Und doch ist es Caissa, um deren Gunst wir uns bemühen, wenn
wir nach der Schachkunst streben. Sie ist es, deren symbolische Gegenwart und
deren Versprechen einer Belohnung die im Kampf verstrickten Schachgiganten
vorantreibt.
Aus "Kampf der Schachideen", Anthony Saidy,
Walter de Gruyter Verlag, Berlin 1986
Caissa erhebt heute und schmettert morgen zu Boden -
ewig in Gunst steht keiner bei ihr.
Kurt Richter
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